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Einen schönen Sommer!


Sommer22

Das "Hiltensweiler Heimatlied" mit dem CDU-Chor


Maiandachtkapelle2Zum Auftakt der „900-Jahr-Feier“ hat unser CDU-Ortsverband Langnau / Laimnau zu einer Maiandacht an die Dorfkapelle Wielandsweiler eingeladen. Rund 130 Gläubige haben den Weg dorthin gefunden, um bei den Gebeten durch den Langnauer Heimatpfarrer Manfred Schlichte die Andacht zu genießen und mitzusingen. Höhepunkt aber war die Wiederaufführung des „Hiltensweiler Heimatliedes“ welches der ehemalige Pfarrer Alfons Bopp im Jahre 1984 komponiert und getextet hatte. Unter der Leitung von Renate Baur haben zwanzig stimmgewaltige Sängerinnen und Sänger eigens für diesen Abend einen „CDU-Chor“ auf die Beine gestellt, den auch Bundestagsabgeordneter Volker Mayer-Lay stimmlich verstärkt hat. Begleitet wurde der Projektchor von einem Bläserquartett der Musikkapelle Hiltensweiler unter dem Dirigat von Lucas Zodel, der das Lied zuvor für die Blasmusik um arrangiert hatte. Zur Entstehung und zum Urheber des Liedes wusste Minister a. D. Rudolf Köberle in seiner Laudation so einiges zu berichten. Beispielsweise hatte Pfarrer Bopp neben dem Theologie- auch ein Musikstudium absolviert und das erste „Rottenburger Kirchen-Gesangbuch“ herausgebracht. rudiAus seiner Feder entstanden mehrere sakrale Messen, die heute noch in den Gotteshäusern aufgeführt werden und als Buchautor brachte er zahlreiche Werke auf den Markt. „Die Mönche vom Martinsberg: Aus der Vergangenheit des Klosters Weingarten“ oder „Der Kaufmannssohn von Konstanz“ zählen dabei zu den Bestsellern. Pfarrer Bopp hat von 1952 bis zu seinem Tod im Jahre 1989 unermüdlich als Seelsorger in Hiltensweiler gewirkt, wo ihm zu Ehren und zum Andenken auch einen Straßennamen vergeben wurde. Langanhaltender Applaus erhielt Rudi Köberle für seine Erzählungen, bevor noch Fördervereinsvorsitzender Helmut Schmid einiges zum Jubiläum von Wielandsweiler und der dortigen Dorfkapelle zum Besten gab. Mit einem gemütlichen „Maihock“ mit Grillwurst und Getränken ging der andächtige und zugleich amüsante Geschichtsabend zu Ende.

Wirtschaftsministerin eröffnet Handwerk trifft Kunst 22


HtK alleRund 150 Kunstfreunde sind zur Eröffnungsveranstaltung von "Handwerk trifft Kunst 2002" zu Argental-Elektrik Winfried Ruetz nach Oberlangnau gekommen. Unter den Gästen war auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, der Erste Landesbeamte des Bodenseekreises, Christoph Keckeisen, Landtagsabgeordneter August Schuler oder Bundestagsabgeordneter a.D. Lothar Riebsamen. In seinen Einführungsworten sagte Ortsvorsitzender Manfred Ehrle, dass "Kunst von Können kommt" und dass man dies beim Betrachten der Werke auch ganz klar spüre. Bis zum 12. Juni stellen in Langnau Lydia Günthör, Herbert John, Maria Maier, Daniel Preuß, Ulrike Schäfer und Anton Willburger aus. Kunst mit Handwerk zusammenzubringen sei eine ganz neue Dimmension, lobte Nicole Hoffmeister-Kraut das Projekt.HtK Nicole Kunst trage zum Pluralismus bei und sei eine Bereicherung für alle. Nicht umsonst spreche man von "Handwerkskunst". Im Handwerk gebe es in Baden-Württemberg 810000 Beschäftigte und damit mehr als in der Automobilindustrie. Das Handwerk sei der Kern des Mittelstandes. Der Erste Landebeamte Christoph Keckeisen ging auf das 70jährige Jubiläum des Landes Baden-Württemberg ein. Die Erfolgsgeschichte des Landes beruhe auf der Vielfalt in den Landesteilen. "mit Handwerk und Kunst paaren sich Landschaft und Schaffenkraft in den Unternhemen", so Keckeisen. Für musiklaische Unterhaltung sorgte die Tettnanger Gesangsgruppe "GehörGäng" unter der Leitung von Eva Frisch und Familie Ruetz lud alle Gäste zu Getränken und ans Buffet ein.

Das Krankenhaus in Tettnang muss bleiben!


„Die Klinik in Tettnang muss erhalten bleiben“, dies war das einstimmige Fazit bei der Vorstandssitzung zum Jahresauftakt des CDU-Ortsverbandes Langnau/Laimnau. Die anwesenden Mitglieder zeigten sich sehr frustriert über die Aussage von Landessozialminister Manne Luche, die Klinik in Tettnang schließen zu wollen. Allein schon wegen der erst erfolgten Landes-Förderung des Um- und Neubaus der Operationssäle mit über 5 Millionen Euro, sei eine solche Aussage zum jetzigen Zeitpunkt in keiner Weise angebracht, so die Langnauer Christdemokraten. „Mit einer derartigen Ankündigung demontiert man nicht nur die Ärzte und das Pflegepersonal, man verliert damit letztendlich die besten Leute“, meinte Vorstandsmitglied Georg Eisele. Josefine Birk sah die Problematik in der vergangenen Zentralisierung der Krankenhäuser. Weil sich die öffentliche Hand oftmals als Betreiber zurückgezogen habe, müsse bei den Privatbetreibern jetzt hart gewirtschaftet werden und unterm Strich etwas herauskommen. „Unser Gesundheitssystem wird durch die Privatisierung erst richtig krank“, monierte die Langnauer Ortschaftsrätin. VorstandssitzungDen guten überregionalen Ruf der Tettnanger Klinik führte Beisitzer Claudio Meichle an. Für viele junge Familien sei die Gynäkologie und Geburtshilfe in Tettnang eine wertvolle und vertrauensvolle Anlaufstelle, um einen neuen Erdenbürger zu begrüßen. Das Hinterland von Tettnang dürfe von der Krankenhausversorgung nicht abgehängt werden, konstatierte Ortschaftsrat Alexander Lanz. Aus seiner Sicht müsse es für Besucher von Patienten zeitlich, wie wegetechnisch auch noch vertretbar sein, einen Krankenhausbesuch zu machen. Einig war man sich, dass jetzt dringlich und aktiv gehandelt werden muss, um mit vereinten politischen Kräften der Tettnanger Klinik eine gute Zukunft zu geben. Die vom grünen Minister hervorgerufene Diskussion um deren Schließung müsse daher schnellstmöglich ein Ende finden. Da aus Langnau bislang keinerlei Signale zum Erhalt der Klinik in Richtung Politik ausgegangen seien, werden die Langnauer Christdemokraten das Gespräch mit den CDU- Sozialausschussmitgliedern im Stuttgarter Landtag veranlassen und zeitnah suchen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um das CDU-Jahresprogramm und besonders um die „900 Jahr Feier von 10 Weilern“ in der Ortschaft Langnau, wo sich der CDU-Ortsverband zusammen mit dem Kapellenverein Wielandsweiler mit einer Maiandacht und der Aufführung des „Hiltensweiler Heimatliedes“ am 28. Mai einbringen wird.

Nicole Razavi und Volker Mayer-Lay tischen Schäufele auf...


RazaviCordiklein"Wie lecker war das denn...?" "Badisches Schäufele mit schwäbischem Kartoffelsalat" und das auch noch von einer Ministerin und dem Bundestagskandidaten zubereitet und serviert. Nicole Razavi, die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen und Bundestagskandidat Volker Mayer-Lay haben das Gasthaus "Traube" in Wielandsweiler besucht und dort nicht nur das Gericht, sondern auch deftige Politik aufgetischt. Mehr als 50 Besucher waren gekommen, um sich verwöhnen zu lassen und um mitzureden, wenn es um bezahlbaren Wohnraum und das "Bauen auf dem Lande" geht. Die Ministerin betonte, dass Eigentum als hohes Gut gelte, weil dieses bekannterweise auch verpflichtet. Aus ihrer Sicht werde bezahlbarer Wohnraum nicht durch einen Mietpreisdeckel entstehen. dafür müssten schon andere Anreize geschaffen werden. In einer flammenden und begeisternden Impulsrede formulierte Volker Mayer-Lay seine Vorhaben und Vorstellungen als Bundestagsabgeordneter. Besonders die Infrastruktur und der Strassenbau am Bodensee seien dabei seine brennenden Projekte. Vielschichtige Fragen und Statements servierten dann die Besucher, die bis spät in den Abend hinein abgearbeitet wurden.

© CDU Ortsverband Langnau/Laimnau 2022