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Manuel Hagel tischt Gaiburger Marsch und viel Politik auf


Hagel Kche

Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus „Traube“ in Wielandsweiler gefüllt, als der CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg, Manuel Hagel dieser Tage sein Leibgericht „Gaisburger Marsch“ und jede Menge Politik aufgetischt hat. In seinen Begrüßungsworten lobte Langnaus CDU-Ortsvorsitzender Manfred Ehrle den Fleiß und das politische Engagement des „jungen Hoffnungsträgers“, der aus seiner Sicht „nicht umsonst in den neuesten Umfragen als zweitbeliebtester Landespolitiker rangiert“. Weitere Ehrengäste des Abends waren Bundestagsabgeordneter Volker Mayer-Lay, Landrat Lothar Wölfle und Minister a.D. Rudi Köberle. Hatte Hagel zunächst noch in der Küche von Gastwirtin Cordula Sorg gewerkelt und den Gästen schüsselweise „Gaisburger Marsch“ serviert, ging er in seinem Impulsreferat auf die aktuellen Herausforderungen in Bund und Land ein. Besonders die Flüchtlingssituation sah er als absolut bedrohlich an.Hagel2.klein „Wir übernehmen Verantwortung für Geflüchtete, wir dürfen die Verantwortung für unser eigenes Land aber dabei nicht vergessen“, sagte Hagel. Deshalb halte er die Diskussion um die Ausdehnung eines Rechtskreiswechsel auf alle Flüchtlinge für ein falsches Signal. Zur Energiekrise sagte Hagel, dass auch hier das alte Prinzip gelte: „Zuerst das Land und dann die Partei“, daher müssten sich die Grünen ehrlich machen und raus aus ihren ideologischen Schützengräben. Neben der Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken müsse auch mehr PV-Anlagen auf landeseigenen Dächern und an Autobahnrändern angebracht werden. Kritik übte er am Förderstopp der Bundesregierung für den Breitbandausbau. Um ein Land der Innovationen zu sein, müsse man hier runter von der Bremse, die aus seiner Sicht ein „Tempolimit für den Glasfaserausbau sei“. In der anschließenden Diskussion kamen zahlreiche Fragen und Statements zu den Themen Arbeitsmarkt, Bildung und Bürokratieabbau auf den Tisch. Auch kommunale Einzelprobleme aus der Landwirtschaft wurden angerissen, diese wurden dann vom Landrat beantwortet und pariert. „So funktioniert Basispolitik zum Mitmachen und Anfassen – wir tischen gerne wieder auf“, konstatierte Manfred Ehrle zum Abschluss.

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